03 honegger philatelie Wissenswertes

Gedanken zur Marktlage, Dezember 1997

Lieben Sie Jahresberichte ? Der Grund, warum ich dies von mir selber nicht behaupten kann liegt wohl darin, dass viele davon doch all zu geschönt und wohlformuliert erscheinen. Die Realität sieht dann oft anders aus. Darum möchte ich jetzt nicht einfach nur von einem sehr erfreulichen Jahr sprechen. Einmal, weil dies eine rein persönliche Aussage ist und zweitens, weil ich sie gerne begründen möchte. Nur dadurch kann ich mich des Eindrucks einigermassen erwehren, hier einfach einen der üblichen «Jahresberichte» abzugeben.

In der Schweiz hatten wir 1997 wieder einmal ein «Zwischenjahr», also eines, in welchem keine grossen Ausstellungen stattfanden. Erfahrungsgemäss ergeben sich in den Jahren der nationalen Ausstellungen (oder sonstiger grosser Anlässe) respektable Ausweitungen der Geschäftstätigkeit. Viele Sammler möchten ein Ausstellungsobjekt in dieser Zeit noch ergänzen oder durch die Beilage einiger Rosinen im letzten Augenblick noch aufwerten. Andere wiederum wissen um die recht hohen Preise, die im Handel zu erzielen sind in diesen Jahren, wo der eine oder andere Händler für diese Grossanlässe gerne sein Lager auffrischen möchte. Wenn dies alles in diesem Jahr wie gesagt nicht der Fall war und wir dennoch von einem sehr befriedigenden Ergebnis sprechen können, so hat dies seine Gründe eindeutig im Ausland. Die Beteiligung an der Naposta in Stuttgart und noch sehr viel mehr an der Weltausstellung in San Francisco hat gezeigt, dass unsere klassischen Schweizer Marken überall in der Welt Liebhaber zu finden vermögen. Von dort her kam denn auch eine überaus erfreuliche Zusatznachfrage.

Die Situation in der Schweiz selber ist eigentlich kaum verändert gegenüber jener vor einem Jahr: wir haben nach wie vor mit einer hohen Arbeitslosigkeit Probleme bei uns, wobei die Tendenz sich allerdings zum Besseren wendet. Nur, dieser Punkt hat viel mehr eine psychologische Bedeutung als eine faktische, reale. Denn der Prozentsatz von Alt-Schweiz-Sammlern, der ganz konkret darunter zu leiden hätte, dürfte doch nicht all zu hoch sein. Aus diesem Grunde kann man damit an sich noch leben in der Schweiz. Vor allem wohl, weil es umgekehrt natürlich auch eine ganze Reihe von positiven Punkten zu nennen gibt:

a) Wir haben eine sehr tiefe Teuerung - und diese wird wohl noch einige Zeit auf sehr tiefem Niveau verharren. Eine echte Inflationsgefahr ist vorderhand nicht auszumachen.

b) Die konjunkturellen Aussichten bessern sich in der Schweiz und auch in Europa und die USA sind in ihrem Zyklus wohl ohnehin etwas voraus.

c) Wir haben sehr tiefe Zinssätze in der Schweiz. Fällig werdende Anleihen werden zu diesen im langfristigen Vergleich all zu tiefen Ansätzen nur ungern - oder gar nicht - verlängert. Ein Teil dieser Gelder fliesst heute und künftig sicher in den Konsum und damit auch in alternative Anlagen wie klassische Briefmarken, Bilder oder Schmuck.

d) Die letzten Jahre haben gezeigt, dass auch eine Investition in Land oder Häuser keinesfalls eine Einbahnstrasse nur nach oben darstellt! Rein spekulative Anlagen von Privaten in diesem Sektor dürften denn auch gewaltig zurückgegangen sein. Natürlich werden auch daraus gewisse Gelder für die Philatelie frei, die sonst dort investiert worden wären.

e) An den wichtigsten Börsen wurden weltweit im vergangenen Jahre hohe, teilweise sogar unglaublich hohe Gewinne verzeichnet. Einmal werden solchermassen leicht verdiente Gelder auch relativ leicht wieder ausgegeben und zum andern werden nach den «Sturmwarnungen» an den südostasiatischen Aktien- und Finanzmärkten seit August viele Investoren sich jetzt überlegen, ob sie nicht besser die Gewinne sichern und anderweitig anlegen sollen. Aus solchen Quellen werden 1998 ebenfalls vermehrt Mittel in die Philatelie fliessen.

Lassen Sie mich einen Blick in die Zukunft vielleicht noch tun. In Europa scheint die Einführung des Euros das marktbestimmende Thema der nächsten Monate zu werden. Ich gehe also einmal davon aus, dass dieser Euro ganz sicher kommen wird. Nach meinem Dafürhalten wird im besten Falle für die Schweiz vorderhand nichts ändern. (Langfristig kann dies niemand voraussagen.) Im schlechteren Falle aber - und dieser würde dann eintreten, wenn dieser Euro «zu schwach» herauskommen würde, wenn also all zu viele (und damit wirtschaftlich auch wesentlich schwächere) Länder teilnehmen würden (oder dazu gedrängt würden) könnte sich - das ist zu befürchten - eine Fluchtbewegung aus diesen Ländern in «sichere» Währungen ergeben. Und hier böten sich wohl der Dollar und der Schweizer Franken an. Da dies wohl mit einem Ansteigen der Wechselkurse verbunden wäre, die unsere Exporte erneut über Gebühr verteuern würden, wäre diese Entwicklung für uns nicht sonderlich positiv zu werten. Unsere alten Schweizer Marken würden damit für uns Schweizer möglicherweise stabil bleiben, für ausländische Käufer aber erneut im Preise steigen. Und das liegt nicht in unserem Interesse!

Für den Markt selber aber wären solche Währungs-Befürchtungen vorerst sicher einmal sehr positiv für mein eigenes Geschäft. Durch den Kauf von alten Schweizer Briefmarken wäre natürlich eine Investition in den Schweizer Franken getätigt und wenn letzterer im Werte in den folgenden Jahren dann tendenziell eher ansteigen sollte, so würden alle ausländischen Käufer davon ja nur profitieren! (Und für die einheimischen ergäbe sich keine Änderung.) Ich gehe davon aus, dass aus solchen Überlegungen heraus die Nachfrage aus dem Ausland sich 1998 (und wahrscheinlich auch in den folgenden Jahren) nach unseren alten Marken tendenziell eher noch verstärken wird.

Die Aussichten stehen also auch für die absehbare Zukunft keinesfalls schlecht! Kommt noch dazu, dass das preisliche Niveau derzeit in einigen Bereichen immer noch sehr vernünftig und günstig ist. Die Liquidation grosser Sammlungen in den letzten Jahren hat im Bereiche der Kantonalmarken recht manchen Kauf (auch von sehr schönen und guten Stücken) zu günstigen Preisen ermöglicht. Wenn Sie unseren neuen Katalog etwas genauer ansehen, werden Sie in diesem Bereich der Kantonalmarken feststellen, dass Sie derzeit dort von solchen Gelegenheitskäufen als Kunde durchaus auch profitieren können! Mir scheint, dass dieser Bereich sich heute nach wie vor auf einem sehr interessanten Kaufniveau befindet und wenn Sie hier noch Lücken haben oder wenn Sie selber eine Sammlung beginnen möchten, so wäre es sicher kein Fehler, dies hier, in diesem Kantonalbereich zu tun.

Das Gebiet der Rayons und Strubel erfreut sich schon deshalb einer breiteren Nachfrage, weil die Marken «von Haus aus» billiger sind. Seltene Abstempelungen sind preislich nicht mehr auf dem (viel zu tiefen) Niveau, das wir hier noch vor einigen Jahren hatten, aber keineswegs schon wieder «gefährdet». Sehr interessante Preise könnten wir Ihnen für Typentafeln der Rayons nach Drucksteinen machen. Aus zahlreichen kleinen und grösseren Ankäufen verfügen wir dort über ein nettes kleines Lager. Wenn man Freude an diesen Rekonstruktionen hat und es demzufolge liebt, hier noch etwas zusammenzutragen und zu studieren, so wäre auch hier der Zeitpunkt für einen Einstieg optimal! Einzelne Rayons wird es immer geben. Wenn man aber grössere Posten (vor allem auch nach Drucksteinen!) im Auge hat und erst noch von den derzeit hier noch sehr günstigen Preisen profitieren möchte, so sollte man nicht mehr lange zuwarten. Denn bei den besten Steinen gibt es auch weltweit ganz einfach nicht genügend Material für etliche Rekonstrukteure!

Das Gebiet der sitzenden Helvetia gezähnt ist zusammen mit jenem der Strubel und der Rayons das beliebteste Tummelgebiet der Heimatsammler. Deshalb wird hier wohl immer eine recht gute Nachfrage vorhanden sein. Dabei wäre es empfehlenswert, sich bei einem guten Händler zu erkundigen, welche Regionen denn momentan preislich nicht überteuert wären! Das könnte sich durchaus auszahlen, denn es gibt hier gewisse Gebiete (mit vielen Sammlern), wo man Neueinsteigern aus diesen Griinden ganz einfach abraten müsste! Umgekehrt gibt es überaus interessante Regionen, die plötzlich durch Sammlungsaufgabe oder Todesfall sozusagen «brach» liegen und sich deshalb geradezu aufdrängen. Wir beraten Sie sehr gerne, wenn Sie sich solche Überlegungen für einen eigenen Sammlungsbeginn machen.

Die ungebrauchten Marken der Schweizer Klassik habe ich seit vielen Jahren schon gefördert und nicht nur selber gekauft, sondern auch empfohlen. Sie werden sicher festgestellt haben, dass sich - vor allem in den letzten zwei bis drei Jahren - hier doch einiges inzwischen bewegt hat. Strubel ungebraucht gehen sehr gut, ohne Probleme kann man deshalb aber fast schon nur noch die gewöhnlicheren, billigeren Ausgaben bekommen. Die Nachfrage nach seltenen Nummern stösst vielfach ins Leere. Auch bei den Rayons und vor allem bei den Kantonals gibt es erfreulicherweise neue Kunden. Das scheint mir sehr richtig zu sein. Denn vorderhand hat das diesbezügliche Angebot der Nachfrage immer noch genügt, sodass man die (langfristig sehr tiefen!) Preise (mit ganz wenigen Ausnahmen) hat halten können. Das wird künftig kaum noch lange möglich sein. Schon heute zeigt sich - vor allem im Quervergleich - dass man wahrscheinlich an den Preisverhältnissen dieser ungebrauchten Marken untereinander noch feilen muss. Ich befasse mich damit ganz konkret schon seit wohl 25 Jahren sehr intensiv. In dieser Zeit habe ich bei einigen Nummern realisieren müssen, dass wir mit der Preisbildung im Katalog noch keineswegs am Ende sind und uns diese Frage wohl Jahr für Jahr wieder neu erst stellen müssen. Wenn ich Ihnen dazu ganz konkret zwei, drei Beispiele geben darf, wie sie sich gerade jetzt wieder präsentieren und wie sie mich - weil ich an dieser Preisbildung nicht nur mitbeteiligt bin, sondern mich auch mitverantwortlich fühle - sozusagen täglich in dieser oder einer andern Form berühren:

Etliche Jahre schien es so, als wäre der ungebrauchte dunkelgrüne Adler etwas zu hoch bewertet gegenüber den Nummern 5 und 6 nach Zumstein. Vor allem schien mir die Nummer 5 (nur ungebraucht, denn gebraucht halte ich sie für reichlich hoch bewertet!) ebenso selten zu sein wie die Nummer 7. Nun, nach einigen Jahren der erneuten Beobachtung scheint es mir, dass das Angebot an ungebrauchten Nummern 7 merklich zurückgegangen sei. Der Preis könnte dort also doch richtig liegen. Die Nummer 5 ungebraucht ist nach wie vor selten zu finden und wohl kaum schlechter als die Nummer 7 und der hellgrüne grosse Adler, also die Nummer 6, scheint ganz klar am häufigsten aufzutreten.

Dann: Die Nummer 14I ist ungebraucht selten (von der 14II reden wir ungebraucht gar nicht !), die Nummer 13I aber noch sehr viel mehr! Auch heute dürfte die 13I unterbewertet sein, was aber noch mehr für die 13II, also die Orts-Post ohne Kreuzeinfassung zutrifft (ungebraucht). Da hier effektiv die Gefahr von verwaschenen oder gar chemisch entfernten Tintenentwertungen besteht, neigen die Prüfer bei diesen Ausgaben ohnehin dazu, tendenziell eher nur ganz wenige Stücke wirklich als ungebraucht zu attestieren. «Im Zweifelsfall = ausgemachte Tintenentwertung» mag der Leitspruch heissen. Ein gewisses Verständnis dafür muss man aufbringen.

Bei den Rayons darf man feststellen, dass jeder echte Kenner heute eigentlich sich die verschiedenen Drucksteine ungebraucht zulegen sollte! Wenn einmal eine breitere Sammlerschaft realisiert hat, dass es in kaum einer Sammlung heute die verschiedenen Drucksteine ungebraucht zu sehen gibt, so können Sie sich ausdenken, was mit den besten Steinen ungebraucht erst geschehen wird! Ob man dies all zu breit schlagen und auf breiter Basis auch empfehlen sollte, ist eine Geschmackssache, je nachdem, ob man selber hier von einer künftigen Steigerung allein profitieren möchte oder ob man andern (Kunden oder Freunden) einen Tip geben möchte. Ich für meinen Teil tue letzteres! Bei den Preisen zeigt sich in den letzten Jahren, dass die roten Rayons allgemein nur sehr schwer ungebraucht zu finden sind. Auch die grosse Ziffer, die wesentlich seltener vorkommt als die dunkelblaue Rayon ungebraucht. Dies spiegelt sich in den Katalogpreisen heute noch zu wenig wider. Die Preisentwicklung bei den roten ungebrauchten Rayons ist also sicher noch nicht am Ende. Die 15II ungebraucht deshalb aber preislich zu reduzieren scheint auch nicht sinnvoll. Einmal ist das Angebot alles andere als gross und zum andern wird dort sicher eine Nachfrage künftig nach den verschiedenen Farbnuancen dieser Nummer einsetzen. Das ist schon bei den gestempelten 15II ja der Fall und wird auch bei den ungebrauchten ebenso herauskommen.

Generell darf man heute also sicher sämtliche klassischen Schweizer Marken ungebraucht immer noch empfehlen. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal darauf hinweisen, dass ich es für richtig halte, diese Marken ohne Gummi zu kaufen und zu sammeln. Dafür sind auch die Katalogpreise gedacht! Das gilt für alle ungezähnten Marken, also bis und mit Strubel, für alle jene also, wo man davon ausgehen muss, dass der noch anhaftende Originalgummi früher oder später das Markenpapier zerstört. Bei einigen Marken oder Blockstücken mag dies erst in 50 oder weiteren 100 Jahren der Fall sein. Dann hat man eben Glück gehabt. Bei andern aber ist dies bereits heute der Fall! Warum also heute für etwas gutes Geld ausgeben, das man «morgen» ohnehin zum Schutze der Stücke entfernen muss? Für diese ungezähnten Marken bezahle ich keinen Aufpreis für noch vorhandenen Originalgummi. Ich verlange aber auch im Verkauf keinen!

Kann man heute denn problemlos und mit gutem Gewissen alle Alt-Schweiz-Marken noch zum Kauf empfehlen? Das wäre etwas all zu schön. Mir scheint, dass an guten Auktionen derzeit erhebliche Überteuerungen bei seltenen Auslandsdestinationen klassischer Briefe vorkommen. Sicher sind diese Sachen Jahrzehnte über völlig vernachlässigt worden. Aber Steigerungen von doch wohl einigen hundert Prozenten in ganz wenigen Jahren sind immer ein Zeichen dafür, dass man langsam studieren sollte, ob denn in der Philatelie die Bäume in den Himmel zu wachsen vermögen! Selbstverständlich: wenn man solche Auslandsbriefe nach wie vor einigermassen zu den «bisherigen» Ansätzen im Direktverkauf bekommen kann ( und wir selber haben davon noch eine Anzahl auf Lager - auch mit Rayons), so ist natürlich nichts einzuwenden. Aber nur auf die höchsten Auktionszuschläge zu verweisen und den Leuten weis zu machen, dass jeder diesbezügliche Auslandsbrief nun einfach «automatisch» schon in der Region von hohen vier- bis fünfstelligen Beträgen anzusiedeln sei, wäre ganz einfach unseriös.

Generell: Kaufen Sie Briefmarken nur dann, wenn sie Ihnen Freude bereiten. Unsere alten Schweizer Marken stellen ein dermassen interessantes und weitläufiges Sammelgebiet dar, dass es bestens geeignet ist, Ihnen bis ins hohe und höchste Alter Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Es sollte nicht zur reinen Spekulationssache verkommen. Das bringt uns allen langfristig keine Freude - vor allem dann nicht, wenn solche Hortungsposten wieder einmal liquidiert werden sollen! Kaufen Sie auch keine Marken, die Sie sich nicht leisten können. Wenn dies aber gegeben ist, dann möchte ich Sie ausdrücklich ermuntern, dies zu tun. Sie fördern damit den Umsatz bei Ihrem Händler, der dadurch in die Lage versetzt wird, weiterhin Ihre - und andere - Sammlungen oder Einzelstücke zu fairen Preisen anzukaufen.

Nachwuchsförderung: Nach meinem Dafürhalten könnten Sie selber hier durchaus mithelfen. Indem Sie Geburtstagssammlungen anlegen. Für Ihre Kinder oder Ihre Gattin oder - warum nicht? - für Ihre Paten- oder Enkelkinder! Sie sammeln dabei das jeweilige Geburtstagsdatum (Tag und Monat, aber keineswegs nur das genaue Jahr) in den Stempeln von losen Marken oder Briefen. Sie werden staunen, wie vielfältig solch eine Sammlung bald einmal wird! Und da Sie sich selber ja sehr gut auskennen, sind Sie es ja, der diese Sammlung vorderhand noch hegt und pflegt. Solche Sammlungen haben einen rein persönlichen Charakter und deshalb eine sehr viel grössere Chance, von einem Erben (wer immer dies auch sei), geachtet und geschätzt zu werden. Es ist kaum anzunehmen, dass solch eine persönliche Sammlung nach erfolgter Übernahme einfach interesselos veräussert würde! Für mich ist dies eine ideale Einstiegsmöglichkeit in das Briefmarkensammeln allgemein. Und neue Sammler wollen wir doch alle suchen und «pflegen» - nicht wahr? Helfen Sie doch mit und teilen Sie mir die für Sie in Frage kommenden Geburtstagsdaten mit! Sie werden selber viel Freude damit erleben und noch mehr Freude damit verschenken!

Lassen Sie mich zum Abschluss erneut von Herzen danken. Einmal Ihnen, sehr verehrte Kundinnen und Kunden, die wir Sie auch in diesem Jahre mit alten Schweizer Marken beliefern durften. Das grösste eigene Bemühen und die aufwendigsten Kataloge nützen nichts, wenn diese auf Sammler- und Kollegenseite unbeachtet weggeworfen werden. Seien Sie versichert, dass wir den Kontakt mit Ihnen jederzeit schätzen. Und dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle einmal mehr herzlich danken.

Vergessen Sie aber auch nicht, dass ein solcher Katalog überaus aufwendig ist. Nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich. Ohne die ständige und tatkräftige Unterstützung durch meine Frau und unseren Sohn (der den Katalog selber praktisch in eigener Regie redigiert!) wäre dies vollkommen undenkbar. Und wenn Sie zu jenen Kunden gehören sollten, die seit vielen Jahren keine Bestellung mehr bei uns aufgegeben haben, so wäre ich überaus dankbar, wenn Sie von sich aus auf die Zustellung des Kataloges (Postkarte genügt) verzichten würden. Unser Computer ist da viel weniger feinfühlig als ich selber! Sie laufen sonst eine erhebliche Gefahr, dass er nach ein paar Jahren ergebnisloser Katalogzusendungen Sie als «uninteressiert» einstuft und sich deshalb weigert, künftig Ihre Adresse für den Katalogversand noch auszudrucken!

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