03 honegger philatelie Wissenswertes

Kommentar zu den einzelnen Markengebieten

Kantonalmarken: Viele Sammler trauen sich nicht so richtig an dieses Sammelgebiet, weil sie davon ausgehen, dass diese Marken schon von den Katalogpreisen her «teuer» seien. Das mag zu einem gewissen Teil auch stimmen, hängt aber stark von der angestrebten Qualitätsstufe ab. Man sollte vielleicht auch nicht ständig nur nach den teuersten Stücken der «grossen Kantonals» schielen (Doppelgenf, Zürich 4, Waadt 4, Basler Taube), sondern in erster Linie nach den zahlreichen «kleinen Kantonals». Dazu gehören beide Zürich 6, nicht weniger als vier Genfer Adler, die Waadt 5 und – am Rande – auch noch die Neuenburg und die Winterthur-Marke.

Natürlich kann man auch heute noch traditionell sammeln. Das heisst, dass man alle Marken einoder gar mehrere Male haben möchte und wenn möglich nicht nur lose, sondern auch noch auf Brief. Das ist wohl möglich, aber zugegebenermassen nicht ganz billig.

Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen gerne aufzeigen, dass man auch in diesem Kantonalbereich heute überaus interessante Sammlungen aufbauen kann, die zwar nach traditionellen Massstäben nicht vollständig sind, aber keineswegs weniger beachtet werden. Im Gegenteil!

Diese Ideen haben als Grundlage die «kleinen Kantonals». Nehmen wir einmal die Zürich 6, eine der diesbezüglich dankbarsten Nummern, weil man hier herrliche Spezialsammlungen bilden kann. Wir unterscheiden hier fünf verschiedene Typen. Also fünf verschiedene Marken, die nur für den Laien gleich aussehen. Die Unterschiede dieser Typen erklären wir Ihnen gerne. Weiter gibt es diese Marken mit senkrechten (Ausgabe 1843) und mit waagrechten Unterdrucklinien (Ausgabe 1846). Damit hätten wir schon zehn verschiedene Marken. Die nach meinem Dafürhalten dritte Ausgabe ohne Unterdrucklinien (Ausgabe wohl 1847) wollen wir hier noch gar nicht mitzählen. Nun ist für jedermann ersichtlich, dass es diese Zürich 6 nicht nur mit den roten Rosetten gibt (von Zürich), sondern auch mit schwarzen (von Landgemeinden und von Winterthur). Das ergibt zusammengenommen schon 20 verschiedene Zürich 6! Die grossen Seltenheiten lassen wir hier ebenso noch weg. Es gibt diese Marken ja auch noch mit blauen Rosetten (von Stäfa, Regensberg, Rorbas und Stammheim), mit Balkenstempeln (Beispiel Rykon), mit Rundstempeln (Einkreisstempel, wie z.B. Bauma oder diversen vorphilatelistischen Doppelkreisstempeln der Stempelgruppe 120). Dazu kommen weiter die Spätverwendungen mit P.P. (in Zürich möglich vom 1.10.1850 bis 17.1.1851) oder gar der eidgenössischen Raute (ab August 1851). Sie sehen: eine grosse Palette diverser Möglichkeiten diese Nummer zu sammeln!

Besonders reizvolle und interessante Möglichkeiten gibt es vor allem auch bei den Briefen. Die Katalogpreise hier gelten ja für die am meisten anzutreffende Variante. Weitaus der grösste Teil der Zürich 6 Briefe stammen von Zürich und tragen deshalb eine rote Rosette. Das dürfte für mehr als die Hälfte aller bekannten Stücke zutreffen. Briefe mit schwarzen Rosetten sind preislich zwar nicht teurer, aber deshalb «interessanter», weil sich deren Vorkommen auf sämtliche Landgemeinden des Kantons Zürich verteilt! Darunter wiederum am häufigsten sind die Briefe der Stadt Winterthur, wo immer schwarz entwertet worden ist. Die grösseren Orte verwendeten einen schwarzen Rundstempel neben den Marken. Die kleineren Ablagen jedoch einen schwarzen Balkenstempel und vor allem in dieser letzten Gruppe gibt es eigentliche Seltenheiten, die man höchstens alle paar Jahre einmal zu Gesicht bekommt! Warum also nicht eine kleine Spezialsammlung von möglichst vielen verschiedenen Orten des Kantons Zürich mit Zürich 6-Briefen anlegen?

Die Genfer Adler rangieren in der Beliebtheitsskala eher hinter den Zürcher Marken. Dazu gehört auch die Waadt 5. Das wird damit zusammenhängen, dass man sie ganz überwiegend nur von Genf selber finden kann. Es gibt aber durchaus auch Briefe der Aussengemeinden (z.B. Carouge, Chêne, Céligny) und überdies etliche verschiedene Rosetten, nebst den späteren diversen Rauten. Zudem auch hier verschiedene Rundstempel, PP und LG-Stempel. Vor allem wenn man an die wenigen bekannten Paare dieser Ausgaben denkt oder aber an die Ganzsachen oder deren Ausschnitte auf Briefen, die alle zu den grossen bis ganz grossen Seltenheiten der Schweizer Philatelie zählen, weiss man, dass man auch in diesem Bereich durchaus die Möglichkeit haben wird, auch noch nach Jahren ein immer noch fehlendes Stück der Sammlung neu einverleiben zu können.

Also auch da eine ganze Palette von Möglichkeiten für den «normalen», wie auch den fortgeschrittenen Sammler.

Zu den Neuenburg und Winterthur ist zu sagen, dass diese generell unterschätzt werden. Wissen Sie, dass diese Marken beide seltener sind als z.B. die Basler Tauben? Vor allem die sogenannte Winterthur kommt mit etlichen Entwertungen vor, die weniger informierte Sammler nicht unbedingt erwarten würden (Zürcher Rosette in Schwarz, Blau und sogar Rot; P.P. aus verschiedenen Orten des ganzen Postkreises VIII, zu dem die Kantone Zürich, Thurgau, Schaffhausen und damals auch noch Zug gehörten; Tintenentwertungen in Schwarz und Rot, Rundstempel – meist von Frauenfeld – und zu guter Letzt auch noch die eidgenössische Raute und jene von Schaffhausen.) Es gibt auch heute kaum Sammler, die über alle diese Entwertungen verfügen!

Durheim-Ausgaben: Der Name stammt vom Lithografen Karl Durheim in Bern, der diese Marken im Auftrag der Eidgenössischen Postverwaltung herstellte. Dazu gehören die Ausgaben der Orts-Post, Poste Locales und sämtliche Rayons. Alle waren erstmals in der ganzen Schweiz gültig. Theoretisch können Sie also in allen Kantonen alle diese Marken antreffen. Praktisch ist dies aber nicht ganz so. Die Orts-Post und Poste Locales-Marken waren gemäss Rundschreiben der Eidgenössischen Postverwaltung vom 5. April 1850 gedacht für die Einrichtung eines reduzierten Orts-Portos in grösseren Städten oder Ortschaften der Schweiz. Und zwar sollten solche, mit diesen Marken frankierte Ortsbriefe, nur noch 21⁄2 Rappen kosten gegenüber den 5 Rappen für unfrankierte Briefe. Insgesamt waren von Bern die folgenden 36 Orte für die Einführung dieses reduzierten Orts-Portos vorgesehen:

Lausanne, Fribourg, Vevey, Nyon, Bern, Burgdorf, Thun, Neuenburg, Biel, Le Locle, La Chaux-de-Fonds, Basel, Solothurn, Aarau, Zofingen, Lenzburg, Baden, Luzern, Schwyz, Altdorf, Zürich, Winterthur, Richterswil, Wädenswil, Zug, Schaffhausen, Frauenfeld, St. Gallen, Rorschach, Altstätten (SG), Rapperswil, Wattwil, Chur, Bellinzona, Lugano und Locarno.

Im gleichen Schreiben wird aber erwähnt, dass weitere «Orte von einiger Bedeutung» ebenfalls die Einführung dieser Briefmarken beantragen könnten. Offenbar wurde davon dann reichlich Gebrauch gemacht, sodass wir heute von wesentlich mehr Orten die Verwendung dieser ersten eidgenössischen Ausgabe nachweisen können, als nur von den zunächst vorgesehenen 36.

Damit war erst einmal die Frankatur für Ortsbriefe geschaffen. Wiederum im gleichen Schreiben vom 5. April 1850 wird aber schon angedeutet, dass man die Einführung von 5- und 10-Rappen-Marken beabsichtige. Die Einführung derselben für Briefe in alle vier Briefkreise erfolgte dann auf den 1. Oktober 1850 durch die Herausgabe der Rayon I dunkelblau und die Rayon II gelb.

Ein gemeinsames Merkmal dieser Durheim-Ausgaben ist die Möglichkeit der Plattierung. Die Zumsteinnummern 13 bis 17 wurden alle in Bogen von 40 verschiedenen Typen gedruckt. Wobei auf die Drucksteine anfänglich nur ein, später zwei und schliesslich vier solche 40er Bogen übertragen wurden, die zum Markendruck verwendet worden sind. Bei den roten Rayons erfolgte der Druck der lediglich 10 verschiedenen Typen durch 18-fache Übertragung, sodass ein Druckbogen von 180 Feldern entstand.

Diese Bogen der verschiedenen Typen kann man heute ohne weiteres rekonstruieren. Die kompletten Drucksteine immerhin bei den gelben, hellblauen und allen roten Rayons. Es ist dies eines der interessantesten Sammelgebiete für jemanden, der sich gerne mit Vervollständigungen eines Bogens befasst. Man könnte dies mit einem Zusammensetzspiel vergleichen. Der Vorteil dabei: man muss solch einen ganzen Druckbogen nicht auf einmal erwerben; durch die Aufteilung in die einzelnen Typen (die man nach und nach erst suchen oder beschaffen muss), ist es auch rein finanziell sehr viel leichter, die Sammlung zu vervollständigen. Interessenten bieten wir dazu gerne unsere Hilfe an, die vor allem am Anfang dienlich sein wird.

Diese Durheim-Ausgaben beinhalten eine grosse Zahl von Besonderheiten an Abarten, Plattenfehlern, Farbnuancen und vor allem Abstempelungen, die es für jeden Sammler überaus interessant machen, sich darin zu betätigen. Für die meisten Heimatsammler stellen diese Ausgaben die ältestmöglichen Marken ihres Kantons dar und bilden damit sozusagen jeweils die Krönung einer Heimat-, Kantons- oder Bezirkssammlung. Was versteht man darunter? Es gibt Sammler, die wagen sich nicht an eine generelle Alt-Schweiz-Sammlung, weil sie den Erwerb der ganz teuren Kantonals scheuen und auf der andern Seite auch nicht gerne eine unvollständige Sammlung haben möchten. Für solche gibt es die Möglichkeit einer Heimat-, oder Kantons-, oder Bezirks-, oder auch nur Ortssammlung. Dabei trägt man die Entwertungen eines solchen Gebietes zusammen, soweit es sie überhaupt gibt. Da es nur von ganz wenigen Kantonen überhaupt die teuren Kantonalmarken gibt (nur von Zürich, Genf und Basel), fallen diese für solch eine Kantonssammlung (mit Ausnahme natürlich der erwähnten drei) schon einmal weg. Der Vorteil einer solchen Sammlung: man beachtet das, was man hat und viel weniger die Lücken, die noch vorhanden sind. Strubel / sitzende Helvetia gezähnt: Diese Ausgaben gehören – zusammen mit den Rayons – zu den wichtigsten für die erwähnten Heimatsammler. Es gibt hier dermassen viele Ausbaumöglichkeiten, vor allem auch stempelmässig, dass man kaum jemals zwei genau gleiche Objekte finden kann. Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Es ist weniger wichtig, was für ein Gebiet Sie sammeln, aber streben Sie nach einer persönlichen, individuellen Sammlung. Also nicht nach einem Dutzendobjekt, das man irgendwo «ab Stange» kaufen kann. Diese Möglichkeit ist hier gegeben. Es gibt derzeit kaum Kantone, deren Stempel über Gebühr gesammelt werden, sodass man praktisch überall mit normalen Preisen rechnen kann. Wir sagen Ihnen gerne, welche Kantone ohne weiteres und welche schwieriger zu sammeln sind, wo Sie also mit relativ vielen Angeboten rechnen können und wo eher nicht.

Geburtstagssammlungen: Eine der sicherlich besten Möglichkeiten, zu einer völlig individuellen, persönlichen Sammlung zu gelangen, ist das Zusammentragen von Stempeln auf losen Marken und auf Briefen des eigenen Geburtstages oder jenes eines möglicherweise zu Beschenkenden. Natürlich sammelt man hier nur den Tag und den Monat, nicht aber das Jahr, damit möglichst viele Stücke aus allen möglichen Jahren zusammenkommen. Solch eine Sammlung wird kaum je ganze Alben füllen können. Denn dermassen leicht ist es nicht, nach einem einzigen Datum zu suchen, denn davon gibt es immerhin 365/366! Es ist aber ein idealer Einstieg in eine Sammlung, die sich insbesondere auch dazu eignet, einem Sammlungs-Nachfolger den ganzen Einstieg in die Philatelie zu erleichtern. Man stellt gelegentlich fest, dass eigene Kinder (meist zum Ärger der sammelnden Väter!) gar keine übertriebene Freude an einer geerbten Briefmarkensammlung haben. Meist ist das Interesse der Enkel oder Patenkinder weitaus grösser! Diese mangelnde Freude hat in den meisten Fällen damit zu tun, dass man es zeitlebens gar nicht verstanden hat, im Nachfolger das diesbezügliche Interesse überhaupt zu wecken! Wenn er aber in einer geerbten Sammlung drin zunächst erst einmal eine oder gar einige Seiten mit Marken und Briefen vorfindet, die alle sein persönliches Geburtstagsdatum tragen, so wird dieses Erbstück plötzlich nicht mehr zu einer blossen veräusserbaren Ware, sondern zu einem ganz persönlichen Erbstück, das man nur schon deshalb in einer guten Erinnerung behalten möchte, weil es nicht von irgend jemandem, sondern von einer verstorbenen Bezugsperson zusammengetragen worden ist. Durch einige wenige «persönliche» Einstiegsseiten bekommt plötzlich die ganze Sammlung eine ganz individuelle Note. Und deshalb wird sie weitaus weniger einfach unverzüglich nach dem Ableben «versilbert». Bedenken Sie dabei eines: Vor allem in Sammlervereinen hört man häufig, dass der philatelistische Nachwuchs fehle. Das mag durchaus seine Berechtigung zum Teil haben. Aber haben Sie sich auch schon gefragt, wie Sie selber dazu beitragen könnten, dass hier Gegensteuer gegeben wird? Als Händler lassen wir es uns jährlich Zehntausende von Franken kosten, um neue Kunden, neue Sammler zu gewinnen. Natürlich ist dies für uns sehr wichtig, die wir von diesem wunderschönen Beruf leben möchten. Aber auch für Sie als Sammler könnte es eines Tages wichtig sein zu wissen, dass auch für Ihre Sammlung immer noch Interessenten vorhanden sind! Darum ist es äusserst wichtig, dass Sie mindestens einen, wenn möglich aber mehrere Leute (Kinder, Enkel, Patenkinder, Freunde oder Bekannte) animieren, sich philatelistisch zu betätigen und mit irgendeiner Sammlung zu beginnen. Es spielt keine Rolle mit welchem Gebiet, die Hauptsache dabei ist, dass der Betreffende Freude daran bekommt. Und genau diese Freude können Sie bei ihm wahrscheinlich wecken, wenn Sie ihm den Einstieg über eine Geburtstags- oder auch Heimatsammlung aufzeigen oder gar ermöglichen.

Ungebrauchte Ausgaben: Auch wenn sich neuerdings einige Sammler in diesem Bereich schon orientieren, kann man zweifelsohne das Gebiet immer noch als vernachlässigt bezeichnen. Denken Sie daran, dass wir in der Schweiz in unseren Katalogen die ungebrauchten ungezähnten Marken immer als ohne Gummi betrachten oder bewerten. Der Originalgummi neigt dazu, das Markenpapier mit den Jahren anzugreifen, es wird erst krakeliert (wie eine Orangenhaut), hernach brüchig und sehr oft auch gelblich verfärbt. Deshalb wird man den Gummi früher oder später von den Marken entfernen müssen, was das Postmuseum in Bern mit all den phantastischen ungebrauchten Einheiten längst schon getan hat! Warum sollen Sie aber heute gutes Geld für eine Sache ausgeben, die Sie in einigen Jahren entfernen müssen? Deshalb bewerten wir den Gummi nicht mehr. Noch einmal: das gilt nur für die ersten ungezähnten Ausgaben (Kantonals bis und mit Strubel). Grössere Einheiten: Häufig liegt in solchen sammlungsmässig «das Salz in der Suppe»! Mit solchen Stücken kann man ein Objekt gewaltig aufwerten. Es müssen gar nicht unbedingt Viererblocks oder noch grössere Einheiten sein. Wissen Sie, dass es nur ganz wenige Sammler auch heute noch gibt, die z.B. sämtliche Rayon-Drucksteine auch nur in einem Paar haben? Geschweige denn in noch grösseren Einheiten. Genauso bei den Strubeln: Sie werden Mühe haben, Sammler zu finden, die jede Strubelnummer auch nur in einem Paar (oder in noch grösseren Einheiten) ihr eigen nennen können. Warum also nicht solch ein Gebiet wählen, wo man ganz sicher nicht einfach «mit dem Strom schwimmen» wird?

Spezialsammlungen: Es gibt zahllose Möglichkeiten, eine Sammlung hervorzuheben. Eine der augenfälligsten ist sicherlich das Anlegen von Spezialsammlungen irgendwelcher Art. Darf ich Ihnen einige auflisten?

  • Balkenstempel: Wissen Sie, dass es Tausende von Balkenstempeln gibt? Sie können diese auch nach Ausgaben sammeln, z.B. nur auf sitzenden Helvetia oder Strubel oder sogar nur auf Rayons! Eigenartigerweise tun dies heute nur ganz wenige.
  • Fingerhutstempel: Es mag insgesamt rund 800 verschiedene geben aus den verschiedensten Kantonen. Ein herrliches Sammelgebiet!
  • Zwergstempel: Diese wunderschönen Stempelchen (ohne Jahreszahl!) sind seltener als die Fingerhutstempel. Es mögen knapp 250 verschiedene sein, die es gibt, allerdings nicht von allen Kantonen. Man findet sie vor allem auf den sitzenden Helvetia gezähnt.
  • Schreibschriftstempel: Auch wenn diese recht selten bis sehr selten zu finden sind, gibt es von dieser Stempelgruppe 49 (nach dem Stempelwerk von Andres + Emmenegger) doch 165 verschiedene. Ich kenne keinen Sammler, der es je geschafft hätte, alle zusammen zu bringen! Ob es je einer überhaupt versucht hat, weiss ich nicht. Warum nicht Sie?
  • Stempelsammlungen: Wählen Sie irgend einen Stempel, den Sie besonders lieben. Sei dies die Zürcher Rosette, der Bieler Ringstempel oder aber das FRANCO von Basel; das P.P. des VIII. Postkreises (Zürich, Thurgau) oder aber des IX. (St.Gallen, Appenzell, Glarus). Wenn Sie erst einmal daran gehen, davon eine ganze Anzahl zu erwerben (das kann ja nach und nach sein), so werden Sie bald einmal sehen, dass dies ganz herrliche Albumseiten ergibt! Mit einigen können Sie sogar ganze Typentafeln zusammenstellen, was dann bald einmal einmaligen Charakter bekommt! Durch die Beigabe von ebensolchen Briefen gewinnt solch eine Zusammenstellung noch zusätzlich an Bedeutung und Beachtung. Von etlichen solcher Entwertungen verfügen wir über grössere Bestände, sodass wir Ihnen auch einen En bloc-Posten davon allenfalls anbieten könnten. Als Sammlungseinstieg ist dies immer zu empfehlen, da es sich natürlich auch preislich lohnen würde.

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